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Der Weg zur Kur

Informationen rund um die Kur

 

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Alle Fragen rund um die Kur - ob ambulant oder stationär, als Vorsorge-, Reha-oder AHB-Leistung - werden ausführlich im Bäderkalender des Deutschen Heilbäderverbandes e.V. beantwortet.

Kuren gehören immer noch zum Leistungsspektrum der Sozialversicherungsträger, auch wenn der Begriff formal aus dem Sozialgesetzbuch V  gestrichen wurde. Ansprechpartner Nummer 1 auf dem Weg zur Kur ist Ihr behandelnder Arzt, der gegenüber der Krankenkasse die Kur beantragen und begründen muss. Die Krankenkasse entscheidet dann, welcher Versicherungsträger für Ihre Kur zuständig ist. Nähere Informationen erhalten Sie auch bei Ihrer Krankenkasse.

Der Weg

... zu einer Kur

Allgemeine Informationen

Ambulante Badekuren

Das Thermalsoleheilbad Templin bietet vielfältige Voraussetzungen, eine erfolgreiche Kur durchzuführen. Neben dem ambulanten Kurangebot erwartet den Kurpatienten eine Fülle von Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Sobald Sie sich zu einer Kur in unserem Heilbad entschließen, leisten Sie Ihrer Gesundheit einen guten Dienst. Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren behandelnden Arzt, Betriebsarzt oder Vertrauensarzt. Er kann die Dringlichkeit einer Kur bescheinigen und mit Ihnen einen Kurort auswählen, der für Sie die geeigneten Kurmittel hat.

Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, zur Kur zu fahren. Wenn eine Krankheit vorliegt oder eine langfristige Verbesserung des Gesundheitszustandes erforderlich ist, besteht weitestgehend ein Anspruch darauf, dass einer der gesetzlichen Träger innerhalb des gegliederten Systems unserer Sozialversicherung die Kurkosten übernimmt oder bezuschusst. Sie können natürlich jederzeit auch auf eigene Kosten eine Heilmaßnahme durchführen.

Amtliche Begutachtung der Notwendigkeit einer Kur

Bevor eine beantragte Kur von einem Sozialleistungsträger bewilligt werden kann, ist grundsätzlich eine Überprüfung der Notwendigkeit durch eine neutrale ärztliche Institution (Medizinischer Dienst, Amtsarzt, o.a.) erforderlich.

Die amtliche Begutachtung erfolgt vielfach auf schriftlichem Wege aufgrund der vorliegenden Krankenakten. Es kann auch eine körperliche Untersuchung angeordnet werden. Träger der Kosten: Generell ist Ihre Krankenkasse Ihr Ansprechpartner, egal ob die Kur von der Krankenkasse oder von der Rentenversicherung getragen werden soll. Sie erhalten dort die Antragsformulare und alle weiteren Auskünfte.

 

 

 

Kuren in Kurkliniken oder Sanatorien

Hiermit sind stationäre Heilmaßnahmen angesprochen. Der Arzt entscheidet über die Notwendigkeit. Ihre Wünsche hinsichtlich der Wahl des Kurortes werden dabei soweit wie möglich berücksichtigt, sofern dort eine Kurklinik oder ein Sanatorium für die Behandlung Ihrer Krankheit geeignet ist und ein entsprechender Versorgungsvertrag zwischen dem Haus und Ihrem Leistungsträger abgeschlossen ist.

Ambulante Badekuren

Mitglieder der Krankenkassen, aber auch Beamte und Richter mit Beihilfeanspruch, erhalten Zuschüsse zur Kurbehandlung in einer "offenen Badekur" (ambulante Vorsorge- oder Rehabilitationskur). Hierbei können Sie den Kurort und die Unterkunft im Einvernehmen mit Ihrem Arzt weitgehend selbst aussuchen. Die Höhe der Zuschüsse kann bei den einzelnen Krankenkassen unterschiedlich sein. Die Kosten für die ärztliche Behandlung werden von den Krankenkassen voll übernommen, zu den Kurmittelkosten hat der Versicherte eine Eigenbeteiligung von 10 % des Preises an die abgebende Stelle zu zahlen. Zu den übrigen Kosten im Zusammenhang mit der Kur (Unterkunft, Verpflegung, Kurtaxe, Fahrtkosten) kann die Kasse einen pauschalen Zuschuß gewähren.

Gesetzliche Einschränkungen

In der Rentenversicherung ist die Bewilligung von Heilverfahren davon abhängig, dass der Versicherte eine bestimmte Versicherungszeit nachweisen kann. Ferner können Kuren höchstens bis zum 63. Lebensjahr in Anspruch genommen werden, es sei denn, dass der Krankheitszustand des Rentenversicherten bei vorliegender Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit voraussichtlich gebessert oder aber, wenn er noch im Berufsleben steht, eine unmittelbar drohende Erwerbsunfähigkeit durch die Maßnahme abgewendet werden kann. Ferner endet mit dem Beziehen oder mit Antragstellung von Altersrente der Anspruch auf Gewährung einer Kur durch die zuständige Rentenversicherung. In diesem Falle erbringt die Krankenkasse entsprechende Leistungen.

Bei allen Kuren, bei denen eine Kostenübernahme oder ein Zuschuss aus Kassen öffentlich-rechtlicher Leistungsträger gewährt wird, gilt, dass eine Wiederholungskur erst nach Ablauf von drei Jahren bewilligt werden kann, es sei denn, daß eine vorzeitige Wiederholung oder eine Kur wegen einer anderen Krankheit aus dringenden medizinischen Gründen erforderlich ist.

Fassen wir zusammen:

  • Kuren mit Hilfe der Sozialversicherungsträger sind nach wie vor in großem Umfang möglich. Besprechen Sie die Absicht, eine Kur durchzuführen, mit Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse.

  • Klären Sie rechtzeitig vor Kurantritt Art und Höhe der Kostenübernahme.

  • Verordnungen von Kurmitteln auf Rezept durch Ihren Hausarzt sind auch erlaubt! Als Eigenbeteiligung sind von Ihnen 10% zu zahlen.

Selbstbeteiligung

Bei allen Kuren nach dem Sozialleistungsrecht verlangt der Gesetzgeber von den Patienten eine finanzielle Selbstbeteiligung. Bei Heilverfahren der Rentenversicherung beträgt die Selbstbeteiligung im allgemeinen 10 € pro Tag. Ist die Heilbehandlung einem Krankenhausaufenthalt gleichzusetzen, zum Beispiel bei Anschlussheilbehandlungen, so sind 10 € für längstens 28 Tage zu zahlen, wobei die Zuzahlungen, die im Kalenderjahr bereits an andere Krankenanstalten geleistet worden sind, angerechnet werden.

Im Bereich der Krankenkassen gilt für Kuren in Kurkliniken oder Sanatorien ("stationäre Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen") das gleiche wie bei den Heilverfahren der Rentenversicherung. Zu den ambulanten Badekuren (vgl. "Ambulante Badekuren") gewähren die Krankenkassen einen Zuschuss von 13 € pro Tag für die Unterbringung. Bei Verordnung durch den Hausarzt oder Facharzt haben Mitglieder von ges. Krankenkassen oder Ersatzkassen einen Eigenanteil von 10% zzgl. einer Verordnungsgebühr von 10 € pro Rezept zu leisten.

Härtefälle
Um unzumutbare soziale Härten zu vermeiden, besteht eine Reihe von Vorschriften, in denen Ausnahmen von den Zuzahlungsbestimmungen vorgesehen sind. Über nähere Einzelheiten gibt der zuständige Sozialleistungsträger Auskunft.

Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Grafik ["Der Weg zur Kur"] als PDF herunterzuladen.

 

 
 
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