Achtung Biber
Das Betreten des Waldes und die Nutzung der Seeränder erfolgt auf eigene Gefahr. Dabei muss mit waldtypischen Gefahren wie abbrechenden Ästen oder umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Das gilt auch für ruhige Wetterlagen. Vermeiden Sie den Waldbesuch bei Wind, Sturm, Gewitter oder Regen. Halten Sie beim Fahren oder Ankern mit Booten ausreichend Abstand zu abgestorbenen Bäumen im Uferbereich.
An den städtischen Seen hat der Biber mittlerweile viele hundert Bäume benagt, die in Zukunft absterben werden. Nach Abwägung aller Möglichkeiten hat sich die Stadt entschieden, der natürlichen Entwicklung seinen Lauf zu lassen. Die Biber werden nicht bejagt. Das Erscheinungsbild der Seeränder wird sich deshalb verändern. Die Seeufer gehören zur freien Landschaft. Hier gilt, dass absterbende und tote Bäume vom Waldeigentümer nicht entfernt werden müssen. Der Biber nagt Bäume an, was dazu führen kann, dass diese absterben und Äste runterfallen. Einige Bäume können sogar umfallen.
Also wenn Sie in einem Biberwohngebiet unterwegs sind, müssen Sie gut aufpassen!
Zur Templiner Biberbevölkerung
Der Biber ist im Templiner Umfeld seit den 1980 Jahren wieder heimisch und wird auch von den Templinern akzeptiert. Momentan leben ca. 30-50 Biber im Templiner Seenkreuz.
Biber Steckbrief
Biber werden bis zu 1,30 Meter lang. Davon ist sein Schwanz (die Kelle) 40 cm lang. Ausgewachsene Biber wiegen 20-23 kg. Sie können bis zu 21 Jahre alt werden. Biber leben in gewässerreichen Landschaften und in naturnahen Flussabschnitten. Sie haben eine Tragzeit von 105-109 Tagen und bekommen 1-4 Junge. Die Feinde eines jungen Bibers sind Greifvögel, große Raubfische, Raubsäuger und der Fuchs. Der Wolf ist in unserer Region der größte Feind des Bibers. Er ist in der Lage auch ausgewachsene Biber zu fressen. Biber sind 8 km/h schnell (beim Schwimmen). Sie fressen Baumrinden, Wasser- und Uferpflanzen. Der Biber ist das zweitgrößte Nagetier. Er hat einen paddelförmigen Schwanz (Kelle) und Schimmhäute.
Der Unfall
Ein Wanderer ging durch einen Wald und sah einen sehr seltenen Vogel und er denkt sich, wenn er ein Foto von diesem Vogel macht und diesen auf TikTok postet, wird er bestimmt berühmt. Er sah ein paar Meter vor dem Vogel ein großes Warnschild: „Achtung Biber“. Er ignorierte das Schild, lief aber zum Vogel und als er gerade ein Foto machen wollte, flog der Vogel weg. Und der Wanderer wollte zurück auf den Weg. Aber ein Baum, der vom Biber angenagt war fiel auf ihn … und erst 3 Monate später wurde er gefunden – tot …
(Kurzkrimi von Rose Berner)
Otto, der fleißige Biber
In einem grünen Wald lebt ein kleiner Biber namens Otto. Otto war bekannt dafür, sehr fleißig zu sein. Jeden Tag baute er an seinem Damm, damit das Wasser im Teich schön ruhig bleibt.
Eines Tages kam ein starker Regen, und das Wasser stieg immer höher. Otto arbeitet schnell und kräftig, um den Damm zu verstärken. Mit viel Mühe schaffte er es, den Wasserstand zu halten. Am Abend war Otto müde, aber glücklich. Er wusste, dass seine harte Arbeit den Wald und seine Freunde schützt. Otto war stolz auf sich und freute sich schon auf den nächsten Tag, um wieder fleißig zu bauen.
(Maya Paepcke)
Diese Seite wurde inhaltlich von Schülern einer 5. Klasse der Waldhofschule im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadtforst Templin und dem zuständigen Lehrer erarbeitet.
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